baleco Blog

Vollwertig und gesund – selbst gebackenes Brot

Zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung gehört auch Brot. Aber Brot ist nicht gleich Brot. Denn entscheidend ist, was drin steckt. Egal ob wir das Brot selber backen oder kaufen.

So ist in erster Linie das Mehl entscheidend, aus welchem das Brot gemacht ist. Idealerweise enthält es möglichst viele ganze Körner oder grob gemahlenes Getreide, da sich die wichtigen Nährstoffe vermehrt in den Randschichten des Korns befinden. Vollkornbrot wird zu mindestens 90 Prozent aus Mehl hergestellt, das noch sämtliche Bestandteile des Getreidekorns enthält. Es ist somit besonders reich an Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen.

Brote aus hellem Mehl enthalten kaum Bestandteile der Randschichten, da diese beim Mahlen ausgesiebt werden. Das Mehl wird so feiner, besteht aber nur noch aus dem Mehlkörper in welchem hauptsächlich Eiweiß und Stärke lagern. Die wertvollen Inhaltsstoffe fehlen.

Kauft man industriell gefertigtes Brot, muss man zudem davon ausgehen, dass es mit Konservierungsmitteln, Geschmacksverstärkern und Zusatzstoffen zubereitet ist, um den Anforderungen zu genügen: immer gleich schmeckend, einfach zu verarbeiten und lange haltbar. Selbst beim Brot vom Bäcker haben wir keine Kenntnis über alle Inhaltsstoffe, denn immer öfter kommen Backmischungen zum Einsatz.

Brot selber backen

Ein Grund, Brot selber zu backen, ist selbst zu bestimmen, welche Zutaten ins Brot gelangen und was lieber weglassen wird. Dabei kann man nicht nur auf gesunde und vollwertige Zutaten achten, sondern auch auf Lebensmittelallergien wie Glutenunverträglichkeit individuell eingehen.

Selbst Brot zu backen ist nicht nur gesünder, da man selbst die Kontrolle über die Inhaltsstoffe hat, sondern macht auch noch Spass. Es gibt unzählige Rezepte, die nur darauf warten, ausprobiert zu werden, um seinen persönlichen Favorit zu finden. Nicht nur mit den Zutaten lässt sich experimentieren: Auch optisch lässt sich das Brot durch verschiedene Tricks variieren. Ob Körner oder Schrot auf der Kruste, spezielle Muster auf der Oberfläche oder eine gewünschte Form durch eine Brotbackform – für jeden sieht das “perfekte Brot” anders aus.

Wir möchten nicht beschönigen, dass es harte Arbeit sein kann, Brot selber zu backen. Eine Küchenmaschine mit Kneteinrichtung ist da schon eine enorme Hilfe. Profis greifen unter Umständen sogar auf einen Gärschrank zurück. Wer sich viel Arbeit ersparen möchte, denkt wahrscheinlich über einen Brotbackautomaten nach. Dieser knetet nicht nur sondern schafft auch perfekte Bedingungen zum Gären und backt letztendlich das Brot. Es ist jedoch in seiner Menge begrenzt und lässt sich in seiner Form nicht nach den eigenen Vorlieben variieren. Zudem können Knethaken unschöne Löcher hinterlassen.

Möchte man ein Brot aus Roggenmehl backen, reicht es nicht mehr aus, mit Hefe oder Backpulver zu arbeiten. Damit der Teig überhaupt aufgeht, ist Sauerteig notwendig. Neben einem lockeren Teig begünstigt der Sauerteig Verdaulichkeit, Aroma und Haltbarkeit des Brotes. Es ist aber auch sehr zeitaufwändig ein Sauerteigbrot zu backen. Dabei handelt es sich nicht nur über Stunden, sondern Tage.

Gärkörbchen

Ein wieder beliebter werdendes Hilfsmittel ist der Gärkorb. Er prägt die traditionelle Brotbackkunst und wird auch in der Gegenwart von allen geschätzt, die ihr Brot selber backen.

Das Gärkörbchen kommt bei freigeschobenen Broten, also bei Broten ohne Backform, zum Einsatz. Sie haben einen größeren Krustenanteil und somit mehr Röstaromen. Der Teigrohling wird dabei zum Gären in das eingemehlte Gehrkörbchen aus Peddingrohr gelegt. Das organische Material speichert die Wärme des Brotteigs, nimmt Feuchtigkeit auf und reguliert so optimal den Gärprozess. Das Ergebnis ist eine gleichmässige Gare sowie das unverwechselbare Aussehen durch das schöne Rillenmuster im Teig.

Vor dem Backen wird das Brot aus dem Gärkörbchen auf das Backblech gestürzt. Gärkörbchen gibt es in unterschiedlichsten Ausprägungen und Grössen. Eine Auswahl aus handgefertigten Gärkörbchen aus Deutschland findet sich in unserem Online Shop.

Weitere Infos zu Gärkörbchen

Aufbewahren / Lagern

Spätesten dann, wenn man beginnt Brot selbst zu backen, beginnt die Wertschätzung des Brotes. Ein selbst gebackenes Brot ist ein Schatz. Es ist das Produkt unserer eigenen Hände, wovon jedes Krümel zählt.

Um (energie-) effizient zu backen, werden oft mehrere Brot auf einmal in den Ofen geschoben. Damit man möglichst lange etwas davon hat, wird ein Teil des Brotes gern (portionsweise) eingefroren und steht so ohne grossen Aufwand jederzeit zur Verfügung.
Doch auch das Brot, welches zum sofortigen Verzehr verbleibt, muss gut gelagert werden, damit es am folgenden Tag noch genauso geschmackvoll und frisch ist.

Es gibt eine vielzahl von Brotdosen aller Grössen und Materialien. Hervorheben möchten wir jedoch den Brotkasten von Moya aus Brikenrinde. Durch die natürlich enthaltenen ätherischen Öle und die antiseptische Wirkung der Rinde, bildet sich das perfekte Klima, um das Brot vor dem Austrocknen und Schimmelbefall zu schützen und somit länger frisch zu halten. Mehr Wertschätzung kann ein selbstgebackenes Brot kaum erhalten. Mehr Infos dazu gibts hier.

Erhältlich im baleco-Shop!

Fazit

Ein frisches, selbst gebackenes Brot aus dem Ofen füllt nicht nur die ganze Küche mit einem unwiderstehlichem Duft, sondern beschert auch ein befriedigendes Erfolgserlebnis. Es schmeckt unwiderstehlich gut und steht immer dann frisch zur Verfügung, wenn man es braucht. Mit den richtigen Zutaten ist es ein wertvoller Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Brot selber zu backen ist nicht nur ein Hobby, es ist eine Lebenseinstellung.

Teile die Story!

Veröffentlicht von

Franzi, Inhaberin von baleco
Franzi, baleco

Das könnte dich auch interessieren

  • brot-backen
  • geschenktücher-nachhaltig
  • wachs-nachhaltig